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8 Gründe, warum Ihr Kind mit einer Katze aufwachsen sollte

Kinder lernen im Umgang mit Katzen so Vieles! Vor allem was es heißt, Grenzen zu respektieren. Anders als so mancher Hund lassen sich die freiheitsliebenden Tiere nämlich nicht alles gefallen und zeigen auch schon einmal ihre Krallen, wenn es ihnen zu viel wird.


Doch dazu muss is nicht kommen. Wenn Kinder frühzeitig lernen, wie sie die Zeichensprache von Katzen deuten, besteht keine Gefahr. Es ist im Gegenteil ein wichtiger Schritt das gute Gelingen einer Beziehung zu den sensiblen Tieren.


8 Gründe, warum Ihr Kind mit einer Katze aufwachsen sollte


1. Kinder lernen durch Katzen, Verantwortung zu übernehmen


Obwohl die Stutentiger als pflegeleichte Mitbewohner gelten, sind sie nicht gerade unkompliziert. Denn auch die Miezen erwarten eine saubere Katzentoilette, einen gefüllten Fressnapf sowie ausgiebigere Spiel- und Streicheleinheiten. Und da können auch schon die Kleinen mithelfen!

Meistens freuen sich die Kinder, wenn sie ihrer geliebten Fellnase etwas Gutes tun können. Sie zu füttern oder ihr neues Wasser hinzustellen, kann das Kinderherz erfreuen. Gleichzeitig lernen sie so, Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen.

Das Katzenklo sauber machen, sollten Sie lieber älteren Kindern oder Erwachsenen überlassen. Zwar ist die Übertragung von Krankheiten durch den Katzenkot sehr geringt, ein Risiko sollten Sie jedoch trotzdem nicht eingehen.


2. Katzen bringen den Kindern Respekt bei


Nach einer Runde Spielspaß mit dem Wollknäuel, zieht sich die Katze in ihr Körbchen zurück. Weitere Annäherungsversuche scheitern vergebens. Das merken sich die Jüngsten ganz genau. Durch das Beobachten der Fellnasen lernen Kinder, die mit Katzen aufwachsen, die Grenzen anderer Lebewesen zu erkennen und zu respektieren.


Bei Kindern im Vorschulalter klappt das schon ganz gut. Jüngere Kinder sollten Sie im Umgang mit dem Tier noch etwas unterstützen, bevor der genervte Stutentiger dann doch mal die Krallen ausfährt. Wenn die Katze eine hektische Schwanzbewegung zeigt oder die Ohren anlegt, sollten Sie Ihrem Nachwuchs erklären, dass sie nun eine Weile in Ruhe gelassen werden möchte.


3. Kinder, die mit Katzen aufwachsen, haben bessere Abwehrkräfte


Wer bisher auf Abwehr-Drinks aus dem Kühlregal gesetzt hat, sollte in Erwägung ziehen, sich eine Katze ins Haus zu holen. Denn eine Studie des Kuopio-Universitätsspitals in Finnland, hat etwas Spannendes herausgefunden. Babys, die ihr erstes Lebensjahr mit einem Hund oder einer Katze verbracht haben, sind deutlich seltener an Schnupfen, Husten und anderen Krankheiten erkrankt, als Babys, die ohne Haustier aufwuchsen.


Das gilt nicht nur für Kinder. Auch für Erwachsene haben Katzen verblüffende Gesundheitsvorteile: Durch Katzen können diese 10 Krankheiten schneller heilen!


4. Katzen unterstützen “Sensibelchen” und Kinder mit Autismus


Gerade in der Entwicklungsphase unterscheiden sich Kinder sehr voneinander. Während die einen laut und extrovertiert sind, sind andere eher schüchtern, ängstlich und introvertiert. Genau für solche “Sensibelchen” sind Katzen die perfekten Gefährten. Sie sind geduldig, zurückhaltend und beruhigend. Nicht zuletzt wegen ihres angenehmen Schnurrens.


Wie Katzen schnurren, konnte die Wissenschaft noch nicht eindeutig belegen. Doch Fakt ist: Das sanftmütige Brummen der Miezen hilft dabei, das Stresshormon Cortisol zu senken. Das kommt besonders Kindern mit Autismus zu Gute, wie “Live Science” berichtet. Aber auch ängstlichen oder verunsicherten Sprösslingen kann der Schnurrmotor helfen.


Und wenn der Motor mal ausfällt: Sollten Sie sich Sorgen machen, wenn Ihre Katze nicht mehr schnurrt?



5. Kreative Kids: Wie Katzen die Kreativität fördern


Sie sammeln Feder, um daraus ein Spielzeug zu basteln oder sie bauen Höhlen aus Decken, damit sie sich gemeinsam mit dem Stubentiger darin verstecken können. Wenn is ums Spielen geht, sind unsere Jüngsten unglaublich einfallsreich. Stundenlang können sie sich mit dem Stutentiger beschäftigen. Versuchen Sie es doch mal beim nächsten Spaziergang. Sicher wird Ihr Sprössling kreative Ideen haben, um aus einem Tannenzapfen oder einem Ast ein lustiges Katzenspielzeug zu basteln!


6. Kinder bauen zu Katzen eine tiefe Beziehung auf


Nicht selten sind die Miezen gegenüber dem Nachwuchs erstmals skeptisch. Babys sind oft laut und etwas unbeholfen, was der Vierbeiner nicht richtig einschätzen kann. Gegen Sie ihr etwas Zeit, sich an das Kind zu gewöhnen. Sie werden sehen, nach ein bisschen neugierigem Schnuppern näheren sich die zwei an.


Ist das Eis erst einmal gebrochen, hält die Freundschaft meist ein Leben lang. Der Stutentiger wird zum Seelentröster, dem Ihr Kind seine tiefsten Geheimnisse anvertrauen kann. Besonders, wenn es herausfindet, dass die Katze sie garantiert nicht weiter erzählen wird. Doch auch im Teenager kann die Mieze ein guter Zuhörer sein. Denn gerade in der Pupertät findet man Mama und Papa irgendwie blöd. Aberniemals die Katze.


7. Katzen halten die Familie zusammen


Das stimmt leider nicht so ganz. Auch in Katzenhaushalten kommt es zu Scheidungen, Trennungen und gebrochenen Herzen. Doch eines ist sicher: Für Einzelkinder, die keine Geschwister haben, kann die Fellnase in solchen Situationen eine mentale Stütze sein. Generell sorgen die Vierbeiner innerhalb einer Gemeinschaft für mehr Gleichgewicht. Zudem starken sie die Sozialkompetenzen der Kinder in einer Gruppe.


8. Katzen bringen Kindern das Lesen bei


Falls Sie jetzt denken: So ein Quatsch – wie soll das denn gehen? Dann lassen Sie sich eines Besseren belehren. Denn tatsächlich helfen die Miezen den Kindern dabei, das Lesen zu üben. Während sich die Fellnase auf der Couch putzt und räkelt, kann Ihr Kind sein Buch zücken und der Katze etwas vorlesen. So kann es das Vorlesen üben, ohne von anderen angestarrt oder ausgelacht zu werden. Der Worst Case: die Katze stolziert genervt davon.


Muss Ihr Kind einen Vortrag für die Schule üben, ist der Vierbeiner die perfekte Testperson – oder vielmehr Testkatze. Nur auf Feedback wird Ihr Sprössling vergebens warten.


Kinder und Katzen: Das gilt es zu beachten


Ist die Katze zuerst da, wird sie sich mit dem Nachwuchs nach und nach arragieren. Wollen Sie sich nach der Geburt des Babys einen tierischen Mitbewohner anschaffen, ist es ratsam zu warten, bis das Kind 3 Jahre alt ist. Denn dann ist es in der Lage zu begreifen, dass die Katze kein Kuscheltier, sondern ein Lebewesen ist, welches auch Gefühle und Bedürfnisse hat. Sie lernen, das Verhalten der Katze und ihre Sprache zu verstehen.


Außerdem sollten Sie jugendliche Kinder unter 16 Jahren noch nicht die volle Verantwortung für ein Tier tragen lassen. Generell sollte die ganze Familie an einer Katze interessiert sein. Schaffen Sie sich die Mieze nicht nur “wegen der Kinder” an. Auch, wenn das Zusammenleben von Kind und Katze viele Vorteile mit sich bringt.


Quellen: herz-fuer-tiere.de, cat-news.net & watson.ch


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