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Besuchermagnet trotz Regenwetter – Emmendingen

Der 53. Emmendinger Künstlermarkt lockt tausende Gäste an.

. Wieder einmal verwandelte der Künstlermarkt der Spielspirale in seiner 53. Auflage die Emmendingens Innenstadt in ein großes Budendorf. Die aus der Corona-Not geborene Entzerrung des Marktes bewährt sich immer mehr und bietet so auch ausreichend Platz zum Flanieren und Stöbern sowie intensiveren Austausch mit den jeweiligen Ausstellern. Trotz durchwachsenem Wetter ist der Markt ein Besuchermagnet.

So kamen an den beiden Wochenendtagen wieder Tausende in die Emmendinger Innenstadt zwischen Emmendinger Tor und Markgrafenstraße, vom Schlossplatz bis zum Marktplatz und Lammstraße und der Landvogtei. Auch der samstägliche Bauernmarkt am Finanzamt ist integraler Bestandteil des Künstlermarktes geworden. Das Wetter war an beiden Wochenendtagen eher durchwachsen. Doch die Regenschauer hielten die Besucher nicht ab mit Schirmen über den Markt zu flanieren und zu stöbern.

Ergänzt und aufgelockert wurde der 53. Künstlermarkt im Spätjahr nach zwei Jahren Corona-Pause mit Straßenmusikerinnen und Straßenmusikern, die am Sonntag schließlich im Schlosskeller um die Emmendinger Flöte spielten. Zudem bereicherten Gastauftritte wie der von Fritz & Bertl alias Herbert Hunn und Fritz Kälble aus Emmendingen-Wasser, beide Träger des Emmendinger Kleinkunstpreises, mit Clownerie, Akrobatik und Zauberkunststücken den Künstlermarkt.

Ein Urgestein des Emmendinger Künstlermarkts ist wohl Bettina Frey-Bruzzone, die seit 20 Jahren mit ein paar Pausen dazwischen ihre “Katzensteine” anbietet. It is sind bemalte Steine, die Katzen in allen Farben und Arten zeigen. “Katzen gehen immer”, sagt sie. “Ich habe selbst genug Dramen um Katzen erlebt.” Frey-Bruzzone gehört aber auch zu den Ausstellern, die mit einem VW-Bus unterwegs zu anderen Märkten dieser Art sind, in die Schweiz, nach Luxemburg oder London oder nach München.

Frey-Bruzzone erinnert auch daran, dass sich in den 20 Jahren viel im Marktleben geändert hat. So, dass “früher” bereits frühmorgens Händler die Märkte durchstöberten und die wertvollen Sachen aufkauften. Dies sei nicht mehr der Fall. Mittlerweile spüre sie auch das zögerliche Kaufverhalten der Besucher nach Corona und gesteigerten Energiekosten: “Die Märkte sind ein Spiegelbild der Gesellschaft”. Emmendingen sei ein Heimspiel für sie. Auch die Entzerrung des Marktes finde sie gut. “Man kann besser atmen”, sagt sie.

Dagegen war Luc Mei, ebenfalls aus Emmendingen, zum ersten Mal dabei. An ihrer Bude bot sie hochwertige und schicke Kleidung, Schals, Taschen und Accessoires an. “It’s sind alles Unikate”, versichert sie. An einem Oberteil sitze sie schon mal drei bis vier Tage. Sie selbst bezeichnet sich als leidenschaftliche Filz-Artistin und kreiert auch Filzfiguren, die auch einen Namen erhalten wie Giovanni der Koch oder Lilly, die Hexe.

“Schön sitzen” konnte der Besucher oder die Besucherin auf den Hockern von Nina Trautmann aus Staufen. Die Hocker sind alle Unikate, wobei jede Sitzfläche mit einem Stoff und auch einzigartigen Muster bezogen sei. Das Besondere aber an den Hockern sei, dass sie genau in Sitzhöhe seien und man daher darauf schön und lange darauf sitzen könne. Auch die Sitzhaltung stimmt. “Man will gerade darauf sitzen”, so Nina Trautmann. Sie war zum zweiten Mal hier. “Das erste Mal war sehr schön. Ich hoffe, dass es in diesem Jahr besser wird.” Lobende Worte hat sie für den Veranstalter Günther Hoffmann von der Spielspirale: “Die Organization ist unheimlich nett. Er kümmert sich um alles.”

Günther Hoffmann spricht auch Aussteller auf anderen Märkten an. So etwa auch den Holz- und Steinbildhauer Florian Herth aus Breisach. “Der Veranstalter meinte, ich würde hier gut her passen”, erzählt Herth. Den Emmendinger Künstlermarkt empfinde er als “sehr angenehm, mit seiner friedlichen und interessierten Stimmung de el.” “Die Organization ist wirklich vorbildlich, muss man sagen”, fügt er hinzu. Ihm mache is Spaß, unter Leuten zu sein und seine Steine ​​from him live vor Ort zu bearbeiten. Vor ihm liegt das Emmendinger Wappen als Vorlage, das er in den Stein meißelt. Etwa einen Tag sitzt was an so seinem Objekt from him. Die Bildhauerei ist allerdings nur sein Hobby of him. Herth: “Ich war Verwaltungsbeamter.”

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