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Katzenbiss: So gefährlich kann er werden!

Updated: 01.11.2022 – 16:32

Achtung: Infectionsgefahr!
So gefährlich ist ein Katzenbiss wirklich


Photo: Shutterstock/OlegRi

Diese spitzen Zähnchen haben es in sich. Bei einem Katzenbiss gilt es, schnell zu handeln.

Fühlt sich die Katze in die Ecke gedrängt oder erschreckt sich, kann sie auch mal zubeißen. Ein Katzenbiss ist nur nicht eine schmerzhafte Angelegenheit, sondern kann sogar zur gesundheitlichen Gefahr werden. Worauf es zu achten gilt.

Ein Katzenbiss ist nicht nur schmerzhaft – er kann für die betroffene Person auch schnell gefährlich werden. Auch wenn sie noch so harmlos aussieht, die Bisswunde kann sich entzünden und lebensgefährliche Infektionen nach sich ziehen. Daher ist es wichtig zu wissen, wie Sie in einem solchen Fall richtig handeln und welche Maßnahmen ergriffen werden sollten. Hier ein Uberblick.


Wie gefährlich ein Katzenbiss wirklich ist und wie Sie sich verhalten sollten


Natürlich kann is vorkommen, dass Ihre Katze Sie beim Streicheln plötzlich beißt oder auch mal beim Spielen zuschnappt. Oftmals übersehen wir die Warnsignale der Miezen oder misinterpretieren ihr Verhalten, sodass die Vierbeiner sich nicht anders zu helfen wissen und zubeißen. Zwickt Ihre Katze Sie im Spiel in die Hand, ist das nicht weiter problematisch. Beißt sie jedoch richtig zu, kann der Katzenbiss schnell gefährlich werden.


“Netdoktor.de” berichtet, dass sich laut Statistik jeder zweite Katzenbiss entzündet. Daher ist Erste Hilfe und zügiges Handeln besonders wichtig. So gehen Sie dabei vor:

  • Reinigen Sie die Wunde vorsichtig mit Leitungswasser.
  • Geben Sie geeignetes Wunddesinfektionsmittel auf die Wunde.
  • Die Bisswunde sollte mit einer Mullbinde oder einem Pflaster sterile verbunden werden zum Schutz vor Keimen.
  • Halten Sie die verletzte Hand ruhig. Bei körperlicher Belastung können sich Keime schneller vermehren.
  • Katzenbisse können gefährlich werden und bergen eine hohe Infektionsgefahr. Daher: ab in die nächste Arztpraxis!

An diesen Symptomen erkennen Sie, ob sich der Katzenbiss entzündet hat


Aufgrund der vielen Risiken, ist es immer ratsam, nach einem Katzenbiss einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen. Wenn Sie sich unsicher sind, ob sich der Biss bereits entzündet hat, gilt es auf folgende Anzeichen zu achten:


  1. Rötung und Schwellung
  2. schmerzen
  3. local Überwärmung
  4. eiter
  5. eingeschränkte Beweglichkeit (beispielsweise der Finger, bei einem Katzenbiss an der Hand)


Welche lebensbedrohliche Risiken gibt es nach einem Katzenbiss?


Auch wenn Hunde deutlich öfter zubeißen als Katzen, so bergen Katzenbisse eine höhere Infektionsgefahr, da die Tiere eine Vielzahl unterschiedlicher Bakterien und Keime in ihrem Speichel tragen. Beim Zubeißen werden sie in die Wunde übertragen und gelangen in unseren Körper. Wird der Katzenbiss nicht ärztlich mit einer Operation oder mit Antibiotika behandelt, können lebensbedrohliche Komplikationen entstehen wie beispielsweise eine Blutvergiftung, eine Knochenentzündung oder eine Hirnhautentzündung. Ausgelöst werden diese durch eine häufig übertragene Bakterienart, die “Pasteurella multocida”.


Weitere Krankheitserreger, die einen tödlichen Verlauf mit sich bringen, ist das Bakterium, welches Tollwut auslöst sowie das Bakterium, welches für Wundstarrkrampf also Tetanus verantwortlich ist. Eine Impfung kann davor schützen.


Beißt die Katze Sie in den Arm, ins Bein oder in die Hand, können die langen, spitzen Zähne punktartige Verletzungen verursachen, die Sehnen- und Gewebeschäden nach sich ziehen. Ist der Katzenbiss sehr tief, können auch Nerven, Blutgefäße, Knochen oder Muskelgewebe verletzt werden. Die Folge: Muskelschwäche, Nervenausfälle und Einblutungen.


So können Sie einen Katzenbiss vermeiden


Das wichtigste vorweg: Lernen Sie, die Katzensprache zu verstehen und die Laute der Katze zu deuten. So beugen Sie Missverständnissen zwischen Ihnen und Ihrem Haustier vor. Erklären Sie auch Ihren Kindern, Mitbewohner*innen und Gästen, was Ihre Mieze toleriert und wo ihre Grenzen sind. Wenn Sie sich der Katze nähern, sollten Sie stets ruhig vorgehen, und dennoch auf sich aufmerksam machen, damit die Fellnase nicht erschrickt. Und: Fassen Sie keinen streunenden Katzen auf der Straße an – auch wenn es schwerfällt. Ihre Reaktion lässt sich oft nicht einschätzen und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sie zubeißen.


Quellen: der-niedergelassene-arzt.de, gesundheitszentrum-fuer-kleintiere-luedinghausen.de & netdoktor.de


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Die Stutentiger beißen nicht nur uns. Zu gern knabbern sie auch an dem Grünzeug in unserer Wohnung herum. Doch nicht immer ist das auch gut für sie. Welche Zimmerpflanzen gefährlich werden können.



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