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Wie gesund ist eine pescetarische Ernährung?

Viele wollen sich gesund ernähren, dabei jedoch nicht ganz auf tierische Produkte verzichten. Hier ist eine sogenannte pescetarische Ernährung eine gute Wahl, bei der zwar das Fleisch fehlt, dafür aber Fisch auf der Speisekarte steht. Fisch ist gesund, daher hat diese Art der Ernährung viele Vorteile. Voraussetzung für den gesunden Effekt ist jedoch, dass die Ernährungsform richtig umgesetzt wird.

Wie setzt sich die pescetarische Ernährung zusammen?

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Ihren Namen hat diese besondere Form der Ernährung von Pesce, dem italienischen Wort für Fisch. Damit sind allerdings keine Fischstäbchen gemeint, Pescetarismus heißt, auf Fleisch wird vollständig verzichtet, dafür wird mindestens zweimal in der Woche frischer Fisch gegessen. Der Speiseplan wird ergänzt durch vegetarische Lebensmittel wie Eier, Milchprodukte, Nüsse, Pilze und Produkte aus Vollkorn. Nicht zu vergessen, viel frisches Obst und Gemüse. Die Hauptrolle spielt aber der Fisch, denn durch den Fisch bekommt der Körper wichtige Nährstoffe, die beispielsweise den Alterungsprozess der Haut verzögern.

Tierische Produkte sind wichtig

Fisch enthält viele gesunde Inhaltsstoffe, wie Zink und Jod, aber vor allem die Vitamine B12 und D. Das Gesunde an der pescetarischen Ernährung sind die Omega-3-Fettsäuren und die Proteine ​​im Fisch. In den vergangenen Jahren hat der Hype um vegetarische und vegane Ernährung immer mehr zugenommen. Für die Umwelt und für das Tierwohl hat dies zwar große Vorteile, aber um mit allen Nährstoffen versorgt zu werden, sind tierische Produkte unverzichtbar. Dies muss nicht zwingend Fleisch sein, Fisch, Eier und Milchprodukte sollten ebenfalls zu einer gesunden Ernährung dazugehören. Pilze werden nicht umsonst das „Fleisch des Waldes“ genannt, zusammen mit Nüssen liefern sie das wertvolle Vitamin B12.

Welcher Fisch ist besonders empfehlenswert?

Wer sich für eine pescetarische Ernährung entscheidet, sollte bei der Auswahl des Fischs sehr sorgfältig sein. Eine gute Wahl ist Fisch aus der Nordsee oder aus heimischen Binnengewässern. Bei den Süßwasserfischen sind Forellen, Welse, Zander und Flussbarsche zu empfehlen. Sie zeichnen sich durch ein besonders zartes Fleisch aus, sind leicht verdaulich und für alle geeignet, die eine Diät machen oder sich salzarm ernähren wollen. Nur 200 Gramm Forellenfilet decken den Bedarf an Omega-3-Fettsäuren bei einem erwachsenen Menschen. Bei den Fischen, die aus dem Meer kommen, sind der Kabeljau, der Wolfsbarsch, die Scholle und der Dorsch immer richtig. Da die Belastung der Meere durch Schwermetalle und die Überfischung leider immer noch ein Thema sind, ist es wichtig, auf die Herkunft des Fischs zu achten.

Richtig zubereiten

Bei der Zubereitung des Fischs wird auf die herkömmliche Panade verzichtet, gebraten wird nur in etwas Olivenöl, mit Petersilie und Mandelblättchen. Geräucherter Fisch ist ebenso erlaubt wie Fischkonserven, aber beides nur in Maßen. Geräucherter Fisch enthält oft zu viel Salz und Fisch in Dosen ist in Öl eingelegt.

Fazit zu pescetarischer Ernährung

Pescetarische Ernährung erlaubt neben Fisch noch Meeresfrüchte wie Krabben, Shrimps, Muscheln oder Algen. Sie enthalten viele wichtige Mineralstoffe, die der Körper braucht. Alle, die keinen Fisch mögen, sich aber ohne Fleisch gesund ernähren wollen, sollten Algen- und Fischöl in Form von Tabletten zu sich nehmen. Auf diese Weise erhält der Körper Proteine ​​und Ballaststofffe, aber vor allem die so wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Dazu kommt, dass der Körper das Fischöl besser als Rapsöl verarbeiten kann.

Bild: @ depositphotos.com / korovin

Wie gesund ist eine pescetarische Ernährung?

Ulrike Dietz

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